Tòsina

Abtei und Wald von Vallombrosa

Eine Abtei aus dem 11. Jahrhundert inmitten jahrhundertealter Tannen

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Versteckt in den dichten Wäldern des Pratomagno auf rund tausend Metern Höhe ist Vallombrosa eines der eindrucksvollsten Ziele der Florentiner Berge. Von der Herberge aus ist es in kurzer Zeit erreichbar — ideal für einen Halbtages- oder Tagesausflug zwischen Kunst, Spiritualität und Natur.

Die Abtei

Die im 11. Jahrhundert vom heiligen Johannes Gualbertus gegründete Abtei Vallombrosa besticht durch ihr strenges Erscheinungsbild mit hohen Mauern und einem Wachturm. Im Inneren birgt sie eine Kirche voller kostbarer Gemälde und ein Museum. Sie ist das spirituelle Herz des Waldes, der ihren Namen trägt.

Der Wald und seine Wege

Seit 1977 biogenetisches Naturschutzgebiet, erstreckt sich der Wald von Vallombrosa über mehr als eintausendzweihundert Hektar und besteht vor allem aus Tannen, die die Mönche über die Jahrhunderte gepflanzt haben. Die Wege sind gut ausgeschildert und für jedes Niveau geeignet.

Der Kapellenrundweg (Circuito delle Cappelle) ist die klassischste und am leichtesten zugängliche Route und berührt die Kapellen aus dem 17. Jahrhundert, die mit den Einsiedeleien des heiligen Johannes Gualbertus verbunden sind. Der Arboretumsweg (Sentiero dell'Arboreto) durchquert die ältesten Teile des Waldes bis zum Botanischen Garten. Für trainiertere Wanderer erreicht der Weg zur Croce di Pratomagno den Gipfel auf über eintausendfünfhundert Metern, mit einer Aussicht, die an klaren Tagen bis zum Meer reicht.

Im Sommer bietet der Wald wöchentliche thematische Exkursionen, darunter den Rundweg zu den höchsten Bäumen Italiens. Er ist zudem einer der idealen Orte für die Waldtherapie — das "Waldbaden", das der Ecomuseo der Florentiner Berge in der Region fördert.

Die Secchieta und der Kamm des Pratomagno

Von Vallombrosa und Saltino aus ist es ein kurzer Anstieg zum Monte Secchieta auf 1.449 Metern auf dem Kamm des Pratomagno: einer der schönsten Aussichtsbalkone der Florentiner Berge, mit einem 360°-Blick, der vom Valdarno bis zu den Casentino-Wäldern reicht. Auf dem Gipfel stehen eine Schutzhütte und das Denkmal für die Resistenza, Ausgangspunkt für den Kammweg zur Croce di Pratomagno.

Von der Herberge: Eine kurze Autofahrt von der Herberge entfernt, hinauf zum Consuma-Pass und nach Saltino.